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Der Haferlschuh für den Herrn

Der klassische Trachtenschuh ist bei Herren der Haferlschuh mit Profilsole. Er lässt sich sowohl zur Lederhose, als auch zur Jeans kombinieren.
Haferlschuhe unterscheiden sich durch folgende Merkmale: Zwiegenähte Machart (Verbindung vom Oberteil des Schuhs und Schuhboden) tief ausgeschnittener Schaft, Schuhspitze mit rechtwinkliger Schaftkante, Schuhspitze ist aufgeworfen, Starke Spitzensprengung (Abstand der Schuhspitze zum Boden), Fersenteil hochgezogen, Kein Schaftfutter, Gummiprofilsohle.
Der Haferlschuh ist der typische Schuh, der zur Tracht getragen wird. Er lässt sich auch sehr gut als Alltagsschuh tragen. In Oberbayern hat der Schuh meist eine seitliche Schnürung, wogegen im Allgäuer Land der Schuh mit einer normalen Ristschnürung versehen ist. Bis in die 1950er Jahre war der traditionelle Trachtenschuh ein schwarzer Glattlederschuh mit seitlicher Schnürung, die oft mit Hacken versehen waren. Das Grundmodell dieses Schuhes stammt ursprünglich aus Österreich und trug den Namen „Goiserer“, benannt nach dem Ort Bad Goisern, wo die Hauptproduktion stattfand.
In Bayern trug man überwiegend den Miesbacher Burschenschuh, der mit einem etwas höheren Absatz und aufwendigem Lochmuster gearbeitet ist.
In den letzten 50 Jahren hat der Haferlschuh den Miesbacher Burschenschuh weitgehend verdrängt und ist fast nur noch bei den Trachtenvereinen zu sehen.
Immer größerer Beliebtheit erfreut sich der Haferlschuh mit Profilsole und in verschiedenen Wildledervarianten. Der Chiemgauer Plattlerschuh ist eine sehr leichte Variante und wird daher auch sehr gerne getragen.
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